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	<description>es ist einfach über alles zu reden, außer über die einfachheit.</description>
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		<title>exposé &#8211; was ist einfachheit?</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/expose/willkommen/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/expose/willkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[exposé]]></category>

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		<description><![CDATA[reduktion aufs wesentliche.
besser weniger, aber besser.
aber, wars das schon?
weil einfach einfach einfach ist.
so einfach ist es aber auch nicht.

dieeinfachheit.de setzt sich mit
verschiedenen aspekten der einfachheit
auseinander. entstanden ist das projekt
als masterarbeit an der htwg konstanz im
wintersemesester 2009/10 im fach
kommunikationsdesign.

einfachheit ist nicht einfach zu erklären.
geschweige denn zu erreichen. womöglich
entzieht sie sich auch jeglicher beschreibung.
ein ding, das verpufft, sobald man es versucht
einzuzäumen. also: annäherung. tangential,
wenn du so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>reduktion aufs wesentliche.</p>
<p>besser weniger, aber besser.</p>
<p>aber, wars das schon?</p>
<p>weil einfach einfach einfach ist.</p>
<p>so einfach ist es aber auch nicht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>dieeinfachheit.de setzt sich mit</p>
<p>verschiedenen aspekten der einfachheit</p>
<p>auseinander. entstanden ist das projekt</p>
<p>als masterarbeit an der htwg konstanz im</p>
<p>wintersemesester 2009/10 im fach</p>
<p>kommunikationsdesign.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>einfachheit ist nicht einfach zu erklären.</p>
<p>geschweige denn zu erreichen. womöglich</p>
<p>entzieht sie sich auch jeglicher beschreibung.</p>
<p>ein ding, das verpufft, sobald man es versucht</p>
<p>einzuzäumen. also: annäherung. tangential,</p>
<p>wenn du so willst.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>um einfachheit in ihren facetten begreifbar zu</p>
<p>machen, habe ich verschiedene themen ausgewählt</p>
<p>und in kurzen essays beleuchtet. hinzu kommen</p>
<p>statements und zitate. wie ein mosaik</p>
<p>setzt sich so der begriff zusammen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und was ist denn nun einfachheit, fragst du.</p>
<p>das muss jeder für sich entscheiden, sage ich.</p>
<p>denn, paradoxerweise:</p>
<p>es ist einfach über fast alles zu reden,</p>
<p>außer über die einfachheit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>neuigkeiten</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/expose/neuigkeiten/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/expose/neuigkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[exposé]]></category>

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		<description><![CDATA[bilder der gedruckten arbeit gibt es
auf flickr. (24.02.2010)

dieter telfser hat mich auf seinem blog verlinkt. danke dieter. (19.02.2010)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bilder der gedruckten arbeit gibt es</p>
<p>auf <a href="http://www.flickr.com/photos/tzyr/sets/72157623500934196/" target="_blank">flickr</a>. (24.02.2010)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>dieter telfser hat mich auf seinem blog <a href="http://telfser.com/stories/7343/" target="_blank">verlinkt</a>. danke dieter. (19.02.2010)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>essays</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/essays/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/essays/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[themenkomplex einfachheit. 16 essays zu
themen, die für mich eng mit einfachheit
verbunden sind. mundgerechte aussagen
verdichten sich zu einem mosaikbegriff:
informieren. sensibilisieren. bewusstsein schaffen.

als alternative gibt es die komplette
masterarbeit als pdf zum download.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>themenkomplex einfachheit. 16 essays zu</p>
<p>themen, die für mich eng mit einfachheit</p>
<p>verbunden sind. mundgerechte aussagen</p>
<p>verdichten sich zu einem mosaikbegriff:</p>
<p>informieren. sensibilisieren. bewusstsein schaffen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>als alternative gibt es die komplette</p>
<p>masterarbeit als <a href="http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/dieeinfachheit.pdf">pdf zum download</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>der weg ist das ziel &#8211; einleitung</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/der-weg-ist-das-ziel-einleitung/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/der-weg-ist-das-ziel-einleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=443</guid>
		<description><![CDATA[es gibt zwei arten von abschlussarbeiten:
entweder du möchtest deinen enkeln später
davon erzählen. oder eben nicht.
entscheidung: lebenslang.
einfachheit geht eben
nicht so schnell.

die allerwichtigste erkenntnis gleich vorweg:
der weg ist das ziel. zugegeben, das ist nicht
von mir. vielmehr ein uraltes daoistisches
mantra, sprichwort, motto, buchtitel, ausrede
und vieles mehr. einfachheit ist nicht einfach
zu erklären. geschweige denn zu erreichen.
womöglich entzieht sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-443"></span>es gibt zwei arten von abschlussarbeiten:</p>
<p>entweder du möchtest deinen enkeln später</p>
<p>davon erzählen. oder eben nicht.</p>
<p>entscheidung: lebenslang.</p>
<p>einfachheit geht eben</p>
<p>nicht so schnell.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>die allerwichtigste erkenntnis gleich vorweg:</p>
<p>der weg ist das ziel. zugegeben, das ist nicht</p>
<p>von mir. vielmehr ein uraltes daoistisches</p>
<p>mantra, sprichwort, motto, buchtitel, ausrede</p>
<p>und vieles mehr. einfachheit ist nicht einfach</p>
<p>zu erklären. geschweige denn zu erreichen.</p>
<p>womöglich entzieht sie sich auch jeglicher</p>
<p>beschreibung. ein ding, das verpufft, sobald</p>
<p>man es versucht einzuzäumen. also: annäherung.</p>
<p>tangential, wenn du so willst. der weg ist das</p>
<p>ziel. rucksack packen. los geht&#8217;s.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>obacht und augen auf. auf dem weg gibt&#8217;s viel</p>
<p>zu sehen. aber vorsicht vor stolperfallen.</p>
<p>bewusstsein entwickeln, nicht verlaufen.</p>
<p>sammeln, was mir vor die füße fällt.</p>
<p>mitbringsel und mosaiksteine. für dich, lieber</p>
<p>leser. du sollst ja schließlich auch ein</p>
<p>stück vom kuchen bekommen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>diese arbeit ist der erste meilenstein auf dem</p>
<p>langen weg zur einfachheit. eine zwischenbilanz</p>
<p>sozusagen. fragen stellen und beantworten.</p>
<p>oft aber: fragen besser stellen. neugierig</p>
<p>machen. verständnis entwickeln und vermitteln.</p>
<p>die reise ist persönlich. die dinge, die ich</p>
<p>besonders interessant finde, habe ich in den</p>
<p>folgenden essays beschrieben. einfachheit ist</p>
<p>universell. und doch ist sie für jeden etwas</p>
<p>anderes. ich habe nachgefragt. jäger und</p>
<p>sammler: interviews erjagt, zitate gesammelt.</p>
<p>dazu nachgeforscht und literatur gesammelt.</p>
<p>aber lies doch einfach selbst.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>einfachheit bedeutet</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/einfachheit-bedeutet/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/einfachheit-bedeutet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=437</guid>
		<description><![CDATA[
am anfang war alles eins,
am anfang war eins alles.

vor dem urknall, die zeit vor der zeit: ein
zustand völliger und absoluter harmonie. die
kosmische ursuppe. aber nichts ist von dauer
in unserem kosmos. die teilchen rebellierten,
chaos entstand. aus war&#8217;s mit der einfachheit.
wie der phönix aus der asche bildeten sich die
ersten planeten. selbst die harmonie braucht
etwas, wovon sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-437"></span></p>
<p>am anfang war alles eins,</p>
<p>am anfang war eins alles.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>vor dem urknall, die zeit vor der zeit: ein</p>
<p>zustand völliger und absoluter harmonie. die</p>
<p>kosmische ursuppe. aber nichts ist von dauer</p>
<p>in unserem kosmos. die teilchen rebellierten,</p>
<p>chaos entstand. aus war&#8217;s mit der einfachheit.</p>
<p>wie der phönix aus der asche bildeten sich die</p>
<p>ersten planeten. selbst die harmonie braucht</p>
<p>etwas, wovon sie sich abheben kann &#8211; einen</p>
<p>gegenpol.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>wäre alles einfach, woher wüssten wir dann</p>
<p>was einfach ist? einfachheit ist eine recht</p>
<p>ambivalente materie &#8211; wie so vieles in unserem</p>
<p>leben. man kann sie so ziemlich auf jeden</p>
<p>bereich unserer gesellschaft anwenden. genauso</p>
<p>kann man sie überall finden. das macht sie aber</p>
<p>auch umso umfangreicher. und gar nicht mehr</p>
<p>einfach. aber kann einfachheit heute überhaupt</p>
<p>mithalten? heute, wenn alle nur noch schreien.</p>
<p>wer schreit, wer am lautesten ist, gewinnt.</p>
<p>mach die glotze an. da siehst du‘s.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>einfachheit kann nicht lauter, besser und</p>
<p>schneller sein. oder doch? vielleicht ist</p>
<p>sie aber auch einfach nur anders. seit der</p>
<p>antike gilt einfachheit als kennzeichen der</p>
<p>wahrheit: &#8220;simplex sigullum veri.&#8221;* in den</p>
<p>erfahrungswissenschaften der neuzeit tritt</p>
<p>einfachheit als methodologisches oder als</p>
<p>ökonomisches prinzip auf. und da vinci sagte</p>
<p>über sie: &#8220;einfachheit ist die ultimative</p>
<p>raffinesse.&#8221;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>grund genug also, dass wir uns ein wenig mehr</p>
<p>zeit für sie nehmen sollten. wir sind uns alle</p>
<p>einig: sie ist es wert, dass wir über sie</p>
<p>nachdenken. und sie sogar zum ziel erklären.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<div id="_mcePaste"><a href="http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/be21_article.php?document_id=0x03b4085b@be" target="_blank">Brockhaus Enzyklopädie Online &#8211; Einfachheit</a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>less is more vs. less is a bore</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/less-is-more-vs-less-is-a-bore/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/less-is-more-vs-less-is-a-bore/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=434</guid>
		<description><![CDATA[
konflikt? nein, balance. weniger, aber besser.
einfach ist normal ist banal. langeweile vs.
eigenart. einfachheit braucht kreativität.
dadurch, dass ein ding etwas nicht hat, hat es
was. einfachheit ist nicht einfach nur einfach.
es gilt das wesen einer sache zu finden und
die eigenart heraus zu bilden. &#8220;einfach&#8221; und
&#8220;einfachheit&#8221; sind unterschiedliche dinge.

sagen wir über jemanden &#8220;der ist aber
kompliziert&#8221; ist das oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-434"></span></p>
<p>konflikt? nein, balance. weniger, aber besser.</p>
<p>einfach ist normal ist banal. langeweile vs.</p>
<p>eigenart. einfachheit braucht kreativität.</p>
<p>dadurch, dass ein ding etwas nicht hat, hat es</p>
<p>was. einfachheit ist nicht einfach nur einfach.</p>
<p>es gilt das wesen einer sache zu finden und</p>
<p>die eigenart heraus zu bilden. &#8220;einfach&#8221; und</p>
<p>&#8220;einfachheit&#8221; sind unterschiedliche dinge.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>sagen wir über jemanden &#8220;der ist aber</p>
<p>kompliziert&#8221; ist das oft negativ gemeint. es</p>
<p>ist schwierig mit ihm umzugehen, schwer ihm</p>
<p>zu folgen. ist das gegenteil ein einfacher</p>
<p>mensch? die meisten menschen würden auch diese</p>
<p>beschreibung als negativ empfinden. jemand, der</p>
<p>einfach ist, hat keinen anspruch, er erscheint</p>
<p>uninteressant oder sogar dumm.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>eine besonders diabolische nutzung der</p>
<p>einfachheit findet sich in diktaturen.</p>
<p>einfachheit durch zwang. einfachheit durch</p>
<p>gleichschaltung.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>einfachheit ist aber freiwillig. du musst</p>
<p>nicht. doch sie macht einiges einfacher. nimm</p>
<p>ein spiel. je einfacher die regeln, desto</p>
<p>schneller sind sie gelernt und umso mehr leute</p>
<p>können mitspielen. je klarer die regeln, desto</p>
<p>weniger mißverständnisse. und alle haben spaß.</p>
<p>aber vorsicht: ist etwas zu einfach, läuft es</p>
<p>gefahr, nicht als herausforderung angesehen zu</p>
<p>werden. einfach ist easy, einfachheit nicht.</p>
<p>einfach ist es, einfach so weiterzumachen, was</p>
<p>du gerade tust. trägheit ist einfach. der weg</p>
<p>des geringsten widerstandes ist mit sicherheit</p>
<p>auch der einfachste. warum soll ich&#8217;s mir</p>
<p>kompliziert machen, wenn&#8217;s auch einfach geht?</p>
<p>genau hier musst du unterscheiden. etwas mit</p>
<p>geringem aufwand zu betreiben kann zum einen</p>
<p>als faulheit gewertet werden. zum anderen aber</p>
<p>auch als durchdacht. einfach für einen selbst</p>
<p>heißt aber noch lange nicht einfach für die</p>
<p>anderen.</p>
<p>it&#8217;s not work hard, it&#8217;s work smart.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>vergleich zwischen einfach und einfachheit:*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="right">einfach</td>
<td width="15" align="right"></td>
<td>einfachheit</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">gleichgültig</td>
<td align="right"></td>
<td>durchdacht</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">beliebig</td>
<td align="right"></td>
<td>wählerisch</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">komplexität</td>
<td align="right"></td>
<td>komplexität</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">ignorierend</td>
<td align="right"></td>
<td>reduzierend</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">leicht zu erreichen</td>
<td align="right"></td>
<td>schwer zu erreichen</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">oberflächlich</td>
<td align="right"></td>
<td>tief, ehrlich</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">es fehlt was</td>
<td align="right"></td>
<td>das hat was</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">einfach für sich selbst</td>
<td align="right"></td>
<td>einfach für andere</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">einfältig</td>
<td align="right"></td>
<td>kreative</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p><a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2009/06/simplicity-in-las-vegas.html" target="_blank">Presentation Zen: Simplicity in Las Vegas</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>einfachheit und komplexität</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/einfachheit-und-komplexitat/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/einfachheit-und-komplexitat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 02:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=430</guid>
		<description><![CDATA[einfachheit braucht komplexität
einfachheit trifft komplexität
einfachheit versus komplexität
einfachheit trotz komplexität*

hätten wir die wahl zwischen einem einfachen,
grauen himmel und einem sonnenuntergang mit
farbigen wolkengebilden, würden die meisten
sich wohl für den sonnenuntergang entscheiden.
wir menschen lieben komplexität. doch woher
rührt unser verlangen dinge zu vereinfachen?
ist es lediglich ein optimierungsgedanke? oder
steckt doch mehr dahinter? einfachheit &#8211; mehr
als nur mittel zum zweck?

steckt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-430"></span>einfachheit braucht komplexität</p>
<p>einfachheit trifft komplexität</p>
<p>einfachheit versus komplexität</p>
<p>einfachheit trotz komplexität*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>hätten wir die wahl zwischen einem einfachen,</p>
<p>grauen himmel und einem sonnenuntergang mit</p>
<p>farbigen wolkengebilden, würden die meisten</p>
<p>sich wohl für den sonnenuntergang entscheiden.</p>
<p>wir menschen lieben komplexität. doch woher</p>
<p>rührt unser verlangen dinge zu vereinfachen?</p>
<p>ist es lediglich ein optimierungsgedanke? oder</p>
<p>steckt doch mehr dahinter? einfachheit &#8211; mehr</p>
<p>als nur mittel zum zweck?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>steckt das wesen einer aussage nicht vielmehr</p>
<p>in ihrer klarheit als in ihrer opulenz? dieser</p>
<p>klar gefasste gedanke und die abstinenz von</p>
<p>allem unwesentlichen ist wie ein fels in</p>
<p>der brandung der komplexität. fakt ist: wir</p>
<p>brauchen beides, einfachheit und komplexität.</p>
<p>und wir brauchen den vergleich. coincidentia</p>
<p>oppositorum.** der mensch denkt in gegensätzen.</p>
<p>in mehr und weniger. in einfacher und nicht</p>
<p>einfacher.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>betrachtet man ein komplexes system aus</p>
<p>einer gewissen entfernung, kann es einfach</p>
<p>erscheinen. eine rote wand ist nicht einfach</p>
<p>rot. schau genau hin. da siehst du, wie sich</p>
<p>das licht auf dem rauhputz bricht, da siehst</p>
<p>du struktur, da siehst du, wo die farbe noch</p>
<p>kräftig und wo sie verblichen ist, da siehst</p>
<p>du patina. so ist es mit allen dingen. schau</p>
<p>genau hin, alles ist einfach, alles ist</p>
<p>kompliziert. der blickwinkel macht&#8217;s.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>ich kann komplexe, zusammengesetzte systeme</p>
<p>auf ihren kleinsten nenner reduzieren:</p>
<p>das unteilbare als kleinstes, einfachstes</p>
<p>element. demokrit beschrieb das atom als</p>
<p>ein absolut einfaches.*** der grundbaustein</p>
<p>von allem. auf weniger kann man ein system</p>
<p>nicht herunterbrechen. im gegenzug sagt die</p>
<p>chaostheorie, aus wenigen einfachen bausteinen</p>
<p>können unvorhersehbar komplexe systeme</p>
<p>entstehen.****</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>das einfache kompliziert machen, das kann</p>
<p>jeder. und tut es auch viel zu oft. die kunst</p>
<p>liegt darin, komplizierte sachverhalte einfach</p>
<p>darzustellen. den klimawandel mit seinen</p>
<p>auswirkungen zum beispiel. dinge können sowohl</p>
<p>einfach als auch kompliziert sein. simplicity</p>
<p>und complexity vereinen sich im begriff</p>
<p>simplexity. ein moderner, hochkomplizierter</p>
<p>computer ist dank entsprechendem interface</p>
<p>einfach zu bedienen. einfachheit und</p>
<p>komplexität sind oft untrennbar miteinander</p>
<p>verwachsen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>übernommen von:</p>
<p><a href="http://www.simplexity-design.de  " target="_blank">http://www.simplexity-design.de</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>coincidentia oppositorum:</p>
<p>lateinisch &#8220;zusammenfall der gegensätze&#8221;.</p>
<p>zentraler begriff in der philosophie des</p>
<p>nikolaus von kues (1401-1464).</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/be21_article.php?document_id=0x03b4085b@be" target="_blank">Brockhaus Enzyklopädie Online &#8211; Einfachheit</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>****</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simplexity" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Simplexity</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>informationsfeuerwerk</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/informationsfeuerwerk/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;unabhängig von allen wundervollen einkaufsund
wissensportalen ist das internet inzwischen
auch die größte gaga-gaga-show und die größte
content-müllkippe aller zeiten.&#8221;*

der computer macht es uns einfach. alles
speichern, nichts mehr vergessen. ein limit
für das aufbewahren von daten, bildern
und informationen gibt&#8217;s nicht mehr. die
festplattenpreise purzeln. inzwischen reden
wir von petabyte.** die hemmschwelle, was wir
speichern und was wir kommunizieren sinkt immer
weiter. datensparsamkeit? alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-425"></span></p>
<p>&#8220;unabhängig von allen wundervollen einkaufsund</p>
<p>wissensportalen ist das internet inzwischen</p>
<p>auch die größte gaga-gaga-show und die größte</p>
<p>content-müllkippe aller zeiten.&#8221;*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>der computer macht es uns einfach. alles</p>
<p>speichern, nichts mehr vergessen. ein limit</p>
<p>für das aufbewahren von daten, bildern</p>
<p>und informationen gibt&#8217;s nicht mehr. die</p>
<p>festplattenpreise purzeln. inzwischen reden</p>
<p>wir von petabyte.** die hemmschwelle, was wir</p>
<p>speichern und was wir kommunizieren sinkt immer</p>
<p>weiter. datensparsamkeit? alles was recht</p>
<p>ist. &#8220;ich mach jetzt mittag.&#8221; in der masse</p>
<p>ist das wichtige nur noch schwer zu finden,</p>
<p>das unnötige überwiegt. um uns die sintflut.</p>
<p>eine studie wirft mit großen zahlen um sich.</p>
<p>halt dich fest, schnall dich besser an, lieber</p>
<p>leser. ein durchschnittlicher tag im internet:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>210 milliarden gesendete emails.</p>
<p>3 millionen photouploads bei flickr.</p>
<p>43 petabyte handy datentraffic.</p>
<p>700 000 neue gesichter auf facebook,</p>
<p>dazu 45 millionen status updates.</p>
<p>5 millionen tweets und</p>
<p>900 000 blogeinträge.***</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>der durchschnittsamerikaner nutzt 34 gigabyte</p>
<p>medien (radio, fernsehen, internet) pro tag.</p>
<p>und das nur in seiner freizeit. rechnet man</p>
<p>das auf alle amerikaner um, kommt man auf</p>
<p>unfassbare 3,6 zetabyte &#8211; eine zahl mit 20</p>
<p>nullen. der medienkonsum hat sich in den</p>
<p>letzten drei jahrzehnten mehr als verdreifacht.</p>
<p>die forscher reden von 100 000 wörtern, die wir</p>
<p>am tag wahrnehmen.****</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und diese informationspools, diese medien, sind</p>
<p>höchstgradig ungeordnet, die auswahl an quellen</p>
<p>erschlagend groß. letztendlich findest du dann</p>
<p>auch was brauchbares. eingebettet in blinkende</p>
<p>werbebanner. klick mich, klick mich. da kommst</p>
<p>du dir vor wie auf dem basar.</p>
<p>entropie.*****</p>
<p>chaos.</p>
<p>verzweiflung.</p>
<p>informationskollaps.</p>
<p>da musst du schon selber schauen wo du bleibst.</p>
<p>früher sortierten journalisten und redakteure</p>
<p>informationen vor. heute muss du das selbst</p>
<p>machen. in dieser informationsflut kann man</p>
<p>getrost von einem bilderterror der medien</p>
<p>sprechen: der zwang, alles zu visualisieren.</p>
<p>bilder gehen schneller in die köpfe als texte.</p>
<p>nur um die bilder anschließend wieder zu</p>
<p>vernichten. medien sind darauf aus, alles zu</p>
<p>vernichten, was den anschein von dauer hat.</p>
<p>instant-gesellschaft. es muss alles sofort</p>
<p>verfügbar sein &#8211; aber nicht von dauer.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>&#8220;manfred hasenbeck, scheidender geschäftsführer</p>
<p>des corporate publishing verlages burda yukom,</p>
<p>wettert in &gt;horizont&lt; gegen den onlinejournalismus.&#8221;</p>
<p>freelens magazin 29, viertes quartal 2009</p>
<p>freelens media gmbh, hamburg</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>Ein Petabyte sind eine Billiarde</p>
<p>(1.000.000.000.000.000) Byte.</p>
<p>Dies entspricht 1.000 Terabyte,</p>
<p>1.000.000 Gigabyte, 1.000.000.000 Megabyte</p>
<p>oder 1.000.000.000.000 Kilobyte.</p>
<p><a href="http://lexikon.martinvogel.de/petabyte.html" target="_blank">http://lexikon.martinvogel.de/petabyte.html</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.onlineeducation.net/internet/" target="_blank">onlineeducation.net &#8211; A Day in the Internet</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>****</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,666289,00.html" target="_blank">Spiegel-Online: 1,4 GB Daten</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,666289,00.html" target="_blank">pro Stunde pro Amerikaner</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*****</p>
<p>entropie: grad der unordnung in einem system</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>taumel</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/taumel/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
supermarkt. überfluss in den regalen. das
angebot steht in merkwürdigem kontrast zu
unserem chronischen mangel an zeit. es herrscht
die weitläufige meinung, das schnelle ist dem
langsamen überlegen, jede zeitersparnis ist
eine errungenschaft. to-do-listen-gesellschaft.
ständig stehst du unter druck. alles was
dauert, dauert zu lange.

die vermeintliche lösung auf viele unserer
fragen: steigerung &#8211; harder, better, faster,
stronger1* et cetera, perge perge.**
verschärfung der zeitspirale. der technische
fortschritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-420"></span></p>
<p>supermarkt. überfluss in den regalen. das</p>
<p>angebot steht in merkwürdigem kontrast zu</p>
<p>unserem chronischen mangel an zeit. es herrscht</p>
<p>die weitläufige meinung, das schnelle ist dem</p>
<p>langsamen überlegen, jede zeitersparnis ist</p>
<p>eine errungenschaft. to-do-listen-gesellschaft.</p>
<p>ständig stehst du unter druck. alles was</p>
<p>dauert, dauert zu lange.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>die vermeintliche lösung auf viele unserer</p>
<p>fragen: steigerung &#8211; harder, better, faster,</p>
<p>stronger1* et cetera, perge perge.**</p>
<p>verschärfung der zeitspirale. der technische</p>
<p>fortschritt hat die soziale evolution längst</p>
<p>überholt. doch wir menschen sind oft noch</p>
<p>nicht so weit, uns den technologischen</p>
<p>anforderungen zu stellen. als die bilder laufen</p>
<p>lernten, fielen die leute im kino um. heute</p>
<p>sehen wir filme, in denen knapp alle</p>
<p>2 sekunden geschnitten wird.*** zur zeit</p>
<p>der ersten eisenbahnen wurde den menschen bei</p>
<p>30 km/h schlecht. heute fahren wir ice.</p>
<p>wir überfordern uns ständig selbst.</p>
<p>sekundenseeligkeit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>paradox: du kaufst immer mehr, hortest</p>
<p>und sammelst. nur die zeit zum nutzen,</p>
<p>zum genießen wird immer weniger. ergo,</p>
<p>der kaufakt substituiert mehr und mehr den</p>
<p>eigentlichen konsum. was bleibt, ist die</p>
<p>potentielle erfahrung, die cd oder das buch</p>
<p>im regal. und dort bleibts dann auch. für</p>
<p>die eigentliche erfahrung bleibt uns keine</p>
<p>zeit. und wie bei so vielem wünschst du dir</p>
<p>im nachhinein, du hättest dir mehr zeit</p>
<p>genommen. doch wir ertragen dauer nur noch in</p>
<p>sequenzen. akribisch planen wir unser leben und</p>
<p>reservieren die zeiträume darin. zum beispiel</p>
<p>der lebensabschnittsgefährte. beziehung auf</p>
<p>zeit, von vornherein begrenzt. ist uns im</p>
<p>fortschrittsrausch das verlorengegangen,</p>
<p>wonach wir eigentlich suchten? geduld ist</p>
<p>nicht nur eine tugend, sondern vielmehr eine</p>
<p>notwendigkeit, auf die wir uns besinnen</p>
<p>sollten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>der entschleuniger als unrealistischer</p>
<p>romantiker? entschleunigung per se ist nicht</p>
<p>unrealistisch, sie braucht aber zeit. vieles</p>
<p>gelingt uns besser, wenn wir es langsamer tun.</p>
<p>hört sich vernünftig an. also: gefühl dafür</p>
<p>entwickeln. welches tempo ist für welches tun</p>
<p>angebracht? die beschleunigung von prozessen</p>
<p>stößt immer wieder an ihre grenzen. vor allem</p>
<p>kreative oder interaktive prozesse lassen sich</p>
<p>nicht ohne weiteres beschleunigen. es ist eine</p>
<p>frage der qualität und angemessenheit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>daft punk &#8211; harder, better, faster, stronger</p>
<p>2001</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>et cetera, perge perge:</p>
<p>die langform von etc. pp.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0372183/trivia" target="_blank">The Bourne Supremacy (2004)</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>mehr ist weniger</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/mehr-ist-weniger/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[je mehr möglichkeiten du bei der wahl
hast, desto freier bist du. und je freier
das individuum, desto wohlhabender die
gesellschaft. die vermehrung von optionen als
freiheitsgewinn. mehr möglichkeiten erlauben
uns, unser leben selbstbestimmter zu führen.
das leben ist zu einer frage der wahl geworden.
kaum einer schreibt dir heute noch was vor.
selbstbestimmung regiert. und jetzt kommt das
&#8220;aber&#8221;: diese unglaubliche freiheit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-417"></span>je mehr möglichkeiten du bei der wahl</p>
<p>hast, desto freier bist du. und je freier</p>
<p>das individuum, desto wohlhabender die</p>
<p>gesellschaft. die vermehrung von optionen als</p>
<p>freiheitsgewinn. mehr möglichkeiten erlauben</p>
<p>uns, unser leben selbstbestimmter zu führen.</p>
<p>das leben ist zu einer frage der wahl geworden.</p>
<p>kaum einer schreibt dir heute noch was vor.</p>
<p>selbstbestimmung regiert. und jetzt kommt das</p>
<p>&#8220;aber&#8221;: diese unglaubliche freiheit der wahl</p>
<p>bedeutet, dass wir uns ständig neu entscheiden</p>
<p>müssen. wieder und wieder und wieder. und diese</p>
<p>entscheidungen verlangen uns einiges ab.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>geh mal in den supermarkt. alles so schön bunt.</p>
<p>aber die auswahl erschlägt dich. da kannst du</p>
<p>dich gar nicht entscheiden. oder geh jeans</p>
<p>kaufen, eine reise buchen oder such dir eine</p>
<p>neue krankenkasse. überall das gleiche. klar</p>
<p>die auswahl macht&#8217;s möglich, jeder könnte genau</p>
<p>das finden, was er sucht. jeder kundenwunsch</p>
<p>wird erfüllt. nur sagt dir keiner mehr, was</p>
<p>das richtige ist. das musst du schon selbst.</p>
<p>der anbieter übergibt dir, lieber kunde, die</p>
<p>verantwortung der entscheidung. der, der das</p>
<p>produkt kennt versus demjenigen, der das</p>
<p>produkt nicht kennt. und dann stehst du vor dem</p>
<p>regal und weißt nicht, was du kaufen sollst.</p>
<p>&#8220;paradox of choice&#8221; nennt das barry schwartz.*</p>
<p>zuviel auswahl verursacht lähmung. und darunter</p>
<p>leidest du.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und dann entscheidest du dich endlich.</p>
<p>glückwunsch. doch was ist das? du bist nicht</p>
<p>zufrieden? dafür gibt&#8217;s gründe. hättest du dich</p>
<p>anders entschieden, könntest du glücklicher</p>
<p>sein. die alternative hätte perfekt sein</p>
<p>können. hat der laden nur wenig auswahl, klar,</p>
<p>dann ist der laden schuld. aber bei der fülle</p>
<p>an angeboten heute, da bist du selbst schuld.</p>
<p>die wahl hattest du ja. und deine entscheidung</p>
<p>war zwar gut, aber sie hätte perfekt sein</p>
<p>können. die auswahl macht&#8217;s ja möglich. alles</p>
<p>muss immer das beste sein. gut genug ist nicht</p>
<p>gut genug. ganz schön hohe erwartungen die wir</p>
<p>da haben. barry schwartz hat&#8217;s erkannt:</p>
<p>the secret to happiness is low expectations.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>ein wenig auswahl ist besser als keine.</p>
<p>aber viel auswahl ist nicht zwingend besser</p>
<p>als ein wenig. es gibt eine magische anzahl</p>
<p>von möglichkeiten, um unser gemeinwohl zu</p>
<p>verbessern. barry schwartz ist sich aber</p>
<p>sicher, dass wir diesen punkt schon längst</p>
<p>überschritten haben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>TED Talk:</p>
<p><a href="http://www.ted.com/talks/barry_schwartz_on_the_paradox_of_choice.html" target="_blank">Barry Schwartz on the paradox of choice</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>die gier und ihr lied</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/die-gier-und-ihr-lied/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;ich will alles, ich will alles, und zwar
sofort &#8230;&#8221;* will man mehr, dient es dem genuß.
will man weniger, hat es meist mit arbeit zu
tun. unser mehr-denken verhindert immer mehr,
dass wir mit nicht-materiellen dingen zufrieden
sind. die gier als menschlicher grundtrieb.
verlockung zum glück. glücklich sein durch
mehr haben. die unerträgliche gefräßigkeit
des seins. doch: kein dauererlebnis ohne
genußverschleiß. schon im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-411"></span></p>
<p>&#8220;ich will alles, ich will alles, und zwar</p>
<p>sofort &#8230;&#8221;* will man mehr, dient es dem genuß.</p>
<p>will man weniger, hat es meist mit arbeit zu</p>
<p>tun. unser mehr-denken verhindert immer mehr,</p>
<p>dass wir mit nicht-materiellen dingen zufrieden</p>
<p>sind. die gier als menschlicher grundtrieb.</p>
<p>verlockung zum glück. glücklich sein durch</p>
<p>mehr haben. die unerträgliche gefräßigkeit</p>
<p>des seins. doch: kein dauererlebnis ohne</p>
<p>genußverschleiß. schon im augenblick der</p>
<p>befriedigung keimt der wunsch nach mehr. der</p>
<p>lustverlust, geradezu vorprogrammiert. die</p>
<p>konsequenz: konsumwahn. david pogue nennt&#8217;s</p>
<p>&#8220;sport-utility-principle&#8221;: die menschen kaufen</p>
<p>immer mehr als sie brauchen, geschweige</p>
<p>denn nutzen können. sie mögen es, sich mit</p>
<p>überflüssigen dingen zu umgeben.**</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>daraus resultiert, dass auch immer mehr</p>
<p>angeboten werden muss. angebotsdschungel.</p>
<p>update-wahn. &#8220;software-upgrade-paradox&#8221; sagt</p>
<p>david pogue dazu.** updates und features können</p>
<p>letztendlich ein produkt ruinieren. der user</p>
<p>zahlt geld für software und updates. der</p>
<p>hersteller sieht sich in der bringschuld. es</p>
<p>muss mehr drin sein für&#8217;s geld. teufelskreis</p>
<p>der verschlimmbesserung. der user wiederum</p>
<p>braucht die neue software. er könnte ja was</p>
<p>verpassen. das gilt natürlich nicht nur für</p>
<p>software, sondern genauso für jede andere art</p>
<p>von produkt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und dann kommt da einer, der hats einfach</p>
<p>anders gemacht: steve jobs mit dem ipod.</p>
<p>kontra den erwartungen. technischer fortschritt</p>
<p>mal anders. bei der konkurrenz gibt&#8217;s mehr</p>
<p>für weniger geld. mehr speicherplatz. mehr</p>
<p>funktionsumfang. aber der ipod hat sich</p>
<p>durchgesetzt. was lernen wir daraus? der</p>
<p>schwierige teil ist nicht, eigenschaften</p>
<p>hinzuzufügen. viel wichtiger ist welche man</p>
<p>bleiben lässt. dazu eine geschichte aus dem</p>
<p>theater, wie sie mir einst ein freund erzählte.</p>
<p>bei den proben: der regisseur will licht.</p>
<p>mehr licht, mehr licht! er will es strahlend,</p>
<p>blendend hell. der techniker tut was er kann,</p>
<p>doch ihm gehen die scheinwerfer aus &#8211; und die</p>
<p>geduld. völlig entnervt schaltet der techniker</p>
<p>alle spots aus, bis auf einen. darauf der</p>
<p>regisseur begeistert: &#8220;das ist&#8217;s! so machen</p>
<p>wir&#8217;s!&#8221;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>ob software oder theaterstück, die motivation</p>
<p>sollte sein: &#8220;simplicity sells.&#8221;**</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>Anna Gamma (Lasalle Institut)</p>
<p>Interview in der Zuger Presse.</p>
<p>http://www.lassalle-institut.org/files/</p>
<p>pdf-2008/2008-11-05_Zuger%20Presse.pdf</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>TED Talk:</p>
<p>David Pogue says „Simplicity sells“</p>
<p>http://www.ted.com/talks/david_pogue_says_</p>
<p>simplicity_sells.html</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>weißraum</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/weisraum/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/weisraum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=399</guid>
		<description><![CDATA[
da hast du sie nun, deine neue wohnung. mach&#8217;s
dir dort gemütlich. lass viel raum, den möbeln
platz zum &#8220;atmen&#8221;. einweihungsfeier. prompt
wirst du gefragt ob du schon fertig bist mit
einziehen.

wir sind so geprägt: alle positionen mit
inhalt füllen. klar. kostet ja auch alles.
die tageszeitung zum beispiel. kein weißraum.
verschenkter platz heißt es. leerer raum hat
keine funktion heißt es. es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-399"></span></p>
<p>da hast du sie nun, deine neue wohnung. mach&#8217;s</p>
<p>dir dort gemütlich. lass viel raum, den möbeln</p>
<p>platz zum &#8220;atmen&#8221;. einweihungsfeier. prompt</p>
<p>wirst du gefragt ob du schon fertig bist mit</p>
<p>einziehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>wir sind so geprägt: alle positionen mit</p>
<p>inhalt füllen. klar. kostet ja auch alles.</p>
<p>die tageszeitung zum beispiel. kein weißraum.</p>
<p>verschenkter platz heißt es. leerer raum hat</p>
<p>keine funktion heißt es. es ist raum in dem</p>
<p>nichts ist, aber etwas sein könnte &#8211; vielmehr</p>
<p>müsste. es braucht viel mut, absichtlich</p>
<p>etwas wegzulassen und zu sehen, was passiert.</p>
<p>aber obacht: &#8220;die gekonnte inszenierung des</p>
<p>nichts erfordert eine klare strategie und ein</p>
<p>erfahrenes auge. um leere zu gestalten, braucht</p>
<p>es eine tragfähige idee und feingefühl, jedes</p>
<p>detail bekommt seine bühne.&#8221;* der weißraum</p>
<p>also als bühne. der verfolgerspot lenkt den</p>
<p>blick auf&#8217;s wesentliche. konzentration durch</p>
<p>weißraum. schnell erfassbar, was ist wichtig,</p>
<p>was nicht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>nimm dir mal ein leeres blatt papier. das</p>
<p>gefühl kennst du. du musst was schreiben,</p>
<p>zeichnen, malen. angst vor der leere? angst,</p>
<p>die leere zu füllen? angst, die leere nicht</p>
<p>füllen zu können? der horror vor dem vacui. bei</p>
<p>den japanern ist das anders. im zen hat die</p>
<p>leere einen anderen stellenwert. sie bietet</p>
<p>unendliche möglichkeiten, sie zu füllen. oder</p>
<p>sie bestehen zu lassen, sie auszuhalten oder</p>
<p>sie zu genießen. leere als freiheit. freiheit</p>
<p>zu tun was man will.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>der weißraum als visuelle pause. er schafft</p>
<p>rhythmus. wie die pause in der musik. im</p>
<p>japanischen verständnis gibt es den negativen</p>
<p>raum, den unausgefüllten raum zwischen den</p>
<p>dingen. beim ikebana, der traditionellen</p>
<p>blumensteckkunst, wird dem &#8220;ma&#8221;**, dem</p>
<p>negativraum, mindestens genausoviel beachtung</p>
<p>geschenkt wie dem floralen arrangement.</p>
<p>weißraum schafft die möglichkeit, die leere</p>
<p>mit seinen eigenen gedanken zu füllen. da wird</p>
<p>nicht alles verraten, das kannst du selbst</p>
<p>ausfüllen. also, denke nicht nur an das, was</p>
<p>da ist, sondern auch an das, was nicht ist -</p>
<p>und was sein könnte. mut zur lücke. mal ganz</p>
<p>anders.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>Silke Bochat, Sustainability-Expertin</p>
<p>bei der Packagedesign-Agentur Lothat Böhm.</p>
<p>aus: Page 10/2009, S.29</p>
<p>Verpackungsdesign &#8211; Relativ nachhaltig</p>
<p>Ebner Verlag GmbH &amp; Co. KG, Ulm</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>ma, japanisch für leerstelle, pause, der raum</p>
<p>zwischen zwei dingen. lao tse beschreibt es so:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>dreißig speichen treffen die nabe</p>
<p>die leere dazwischen macht das rad.</p>
<p>lehm formt der töpfer zu gefäßen</p>
<p>die leere darinnen macht das gefäß.</p>
<p>fenster und türen bricht man in mauern</p>
<p>die leere damitten macht die behausung.</p>
<p>das sichtbare bildet die form eines werkes.</p>
<p>das nicht-sichtbare macht seinen wert aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>wegbereiter der stille im westen: john cage</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/wegbereiter-der-stille-im-westen-john-cage/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/wegbereiter-der-stille-im-westen-john-cage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
1952,
das publikum: gespannt.
der pianist: sitzt.
das klavier: schweigt.
das notenblatt: leer,
lediglich tacet,
drei sätze lang,
drei lange sätze:

I
tacet
II
tacet
III
tacet

schock für&#8217;s publikum. ungewissheit. was
passiert gerade? wie lange geht es noch? fast
unerträgliches warten &#8211; bedrohlich. 4&#8242;33&#8243; heißt
das stück und wird zum welterfolg. vorher nie
beachtet, jetzt durchkomponiert:
die stille.

klangphilosoph john cage will zeigen: es gibt
keine stille. stille ist das, was wir hören
wenn wir einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-395"></span></p>
<p>1952,</p>
<p>das publikum: gespannt.</p>
<p>der pianist: sitzt.</p>
<p>das klavier: schweigt.</p>
<p>das notenblatt: leer,</p>
<p>lediglich tacet,</p>
<p>drei sätze lang,</p>
<p>drei lange sätze:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">I</p>
<p style="text-align: center;">tacet</p>
<p style="text-align: center;">II</p>
<p style="text-align: center;">tacet</p>
<p style="text-align: center;">III</p>
<p style="text-align: center;">tacet</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>schock für&#8217;s publikum. ungewissheit. was</p>
<p>passiert gerade? wie lange geht es noch? fast</p>
<p>unerträgliches warten &#8211; bedrohlich. 4&#8242;33&#8243; heißt</p>
<p>das stück und wird zum welterfolg. vorher nie</p>
<p>beachtet, jetzt durchkomponiert:</p>
<p>die stille.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>klangphilosoph john cage will zeigen: es gibt</p>
<p>keine stille. stille ist das, was wir hören</p>
<p>wenn wir einmal still sind. kurz vor der</p>
<p>komposition besuchte er eine schalltote kammer</p>
<p>und erkannte: für uns menschen gibt es keine</p>
<p>wahrnehmbare absolute stille. du hörst immer</p>
<p>etwas, nämlich dich selbst. probier&#8217;s aus. der</p>
<p>hohe ton ist dein nervensystem, der tiefe die</p>
<p>blutzirkulation.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>&#8220;&#8230; no subject, no image, no taste, no object,</p>
<p>no beauty, no message, no talent, no technique</p>
<p>&#8230; no idea &#8230;&#8221;* robert rauschenberg hatte mit</p>
<p>seinen &#8220;white paintings&#8221; großen einfluss auf</p>
<p>cage. das nichts als zentraler bildinhalt. so</p>
<p>ergibt sich das nichts als zentraler inhalt von</p>
<p>4&#8242;33&#8243;.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">das stück kann beliebig lang sein, aber</p>
<p style="text-align: center;">interessant ist genau diese länge:</p>
<p style="text-align: center;">4&#8242;33&#8243; entspricht 273 sekunden.</p>
<p style="text-align: center;">zufall oder beabsichtigt,</p>
<p style="text-align: center;">-273°c, der nullpunkt.</p>
<p style="text-align: center;">teilchenstillstand.</p>
<p style="text-align: center;">nichts geht mehr.</p>
<p style="text-align: center;">absolute</p>
<p style="text-align: center;">stille</p>
<p style="text-align: center;">.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>aber cages wie auch rauschenbergs leere hat</p>
<p>eine positive seite. es ist die art von leere,</p>
<p>die jeder hörer für sich selbst füllen kann.</p>
<p>sie regt sowohl zuhörer als auch komponisten</p>
<p>an, über musik und stille nachzudenken. der</p>
<p>reiz ist die reaktion des publikums.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>cage statement zu einer ausstellung von</p>
<p>rauschenbergs white paintings in der stable</p>
<p>gallery, new york, 1953 &#8211; <a href="http://www.tate.org.uk/tateetc/issue8/erasuregenteel.htm" target="_blank">quelle</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>pause</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/pause/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=391</guid>
		<description><![CDATA[
drück doch mal den pauseknopf. mach dir mal
den moment bewusst. den moment bevor das
orchester anfängt zu spielen. den moment bevor
der vorhang aufgeht. schau doch mal was da bei
dir passiert. und bei den anderen. das ist ein
bisschen john cage in zwei, drei sekunden.
freudige angespanntheit, ungeduldiges popcorn
rascheln, alles dabei. der kollektive gedanke:
wir sind uns einig, jetzt geht&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-391"></span></p>
<p>drück doch mal den pauseknopf. mach dir mal</p>
<p>den moment bewusst. den moment bevor das</p>
<p>orchester anfängt zu spielen. den moment bevor</p>
<p>der vorhang aufgeht. schau doch mal was da bei</p>
<p>dir passiert. und bei den anderen. das ist ein</p>
<p>bisschen john cage in zwei, drei sekunden.</p>
<p>freudige angespanntheit, ungeduldiges popcorn</p>
<p>rascheln, alles dabei. der kollektive gedanke:</p>
<p>wir sind uns einig, jetzt geht&#8217;s los.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>wir haben eine konsumhaltung, sind für stille</p>
<p>kaum empfänglich. da wird getuschelt, sich</p>
<p>geräuspert oder im programmheft geblättert. wir</p>
<p>kommen aus dem lärm der welt und nun wollen wir</p>
<p>etwas geboten bekommen. dabei brauchen wir die</p>
<p>stille. wir brauchen sie als hinführung, um</p>
<p>überhaupt ankommen zu können. es ist ein moment</p>
<p>der organisierten stille, wir wissen, dass wir</p>
<p>für die nächsten zwei stunden &#8220;unterhalten&#8221;</p>
<p>werden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und du genießt die vorstellung. dann black,</p>
<p>vorhang, das war&#8217;s, stück fertig. und vor dem</p>
<p>applaus, wieder eine pause. was bleibt, ist</p>
<p>ein gefühl, ein nachklang, ein echo, das die</p>
<p>leere füllt. eine sprechende pause sozusagen.</p>
<p>eine pause in der alles nachklingt aber auch</p>
<p>vorausklingt. in der pause ist nicht nichts.</p>
<p>durch alle stile und epochen ist in den</p>
<p>pausen etwas. wir füllen diese mit unseren</p>
<p>erwartungen. die stille ist als rahmen für</p>
<p>stücke besonders wichtig. vor dem stück ist</p>
<p>nach dem stück.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>also: drück öfter den pauseknopf. in der stille</p>
<p>begegnest du deinen eigenen gedanken &#8211; und dir</p>
<p>selbst. es ist eine warme, lebendige stille der</p>
<p>erkenntnis und meditation.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>aber stille kann auch kalt und negativ sein:</p>
<p>stille als diktat. sitz still. halt still.</p>
<p>oder wenn man sich einsam fühlt. dann erdrückt</p>
<p>sie. &#8220;totenstille&#8221; ist ein begriff, der die</p>
<p>angst vor tod und verlassenheit in sich birgt.</p>
<p>eisiges schweigen, die emotionale kälte,</p>
<p>die angst angeschwiegen zu werden und trotz</p>
<p>verbundenheit sich fern zu sein.</p>
<p>stille braucht eine gewisse erziehung und</p>
<p>gewöhnung, sonst überfordert sie uns.</p>
<p>es gibt drei stufen, stille zu erreichen:</p>
<p>stille suchen</p>
<p>stille ertragen</p>
<p>stille genießen</p>
<p>dann kannst du die stille loslassen. ein stille</p>
<p>sein im alltag, eine stille, die du in dir</p>
<p>trägst.*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>Nikolaus Brantschen im SWR2 Forum &#8220;Die Angst</p>
<p>vor dem Scheigen&#8221; vom 06.01.2010</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>einfachheit in der musik</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/einfachheit-in-der-musik/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 01:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
es gibt musik, die lärmt und zerstreut. und es
gibt musik, die sammelt. da höre ich klänge,
die sind von einer art stille umfangen. man
braucht viel mut zur stille. denn es ist doch
so: ist der eine fertig, fängt sofort der
nächste an. dauerfeuer. mach das radio an, da
hörst du, was ich meine. es lärmt selbst wenn
die nachrichten vorgelesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-379"></span></p>
<p>es gibt musik, die lärmt und zerstreut. und es</p>
<p>gibt musik, die sammelt. da höre ich klänge,</p>
<p>die sind von einer art stille umfangen. man</p>
<p>braucht viel mut zur stille. denn es ist doch</p>
<p>so: ist der eine fertig, fängt sofort der</p>
<p>nächste an. dauerfeuer. mach das radio an, da</p>
<p>hörst du, was ich meine. es lärmt selbst wenn</p>
<p>die nachrichten vorgelesen werden. hört man</p>
<p>mal drei sekunden lang nichts, bilden sich die</p>
<p>ersten angstperlen auf der stirn der zuhörer.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>aber nun zur musik:</p>
<p>es gibt musik, die bezeichne ich als narrativ:</p>
<p>strophe, bridge, refrain, et cetera. solange</p>
<p>das stück läuft, erkenne ich immer nur</p>
<p>den augenblick. was vor mir liegt, liegt</p>
<p>im dunkeln. wenn ich das lied kenne, weiß</p>
<p>ich was vor mir liegt, ich erkenne den</p>
<p>gesamtzusammenhang. die augenblickhaftigkeit</p>
<p>aber bleibt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>und dann gibt es musik, bei der geht es darum,</p>
<p>die gegenwart zu erfahren. da kümmert es dich</p>
<p>nicht was war oder was kommt. techno kennst du</p>
<p>ja. ist doch immer das gleiche, sagst du.</p>
<p>recht hast du:</p>
<p>umzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumze</p>
<p>umzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumzeumze</p>
<p>klar, in der disco gehts nicht um einfachheit.</p>
<p>aber das prinzip ist da: minimal techno.</p>
<p>wieviel kann ich wegnehmen? was muss ich wieder</p>
<p>hinzufügen, damit das lied funktioniert? das</p>
<p>publikum in trance. beat auf beat.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>techno magst du nicht? dann nimm minimal</p>
<p>classic, oder die musik des duduk* oder der</p>
<p>shakuhatchi**. anfang, ende, mitte &#8211; hat alles</p>
<p>kaum bedeutung. es geht um den erfahrbaren</p>
<p>moment. die reduktion auf weniger lässt uns</p>
<p>die klänge viel stärker wahrnehmen.</p>
<p>das publikum in trance.</p>
<p>der spieler in trance.</p>
<p>du musst dich nur &#8230;</p>
<p style="text-align: right;">&#8230; drauf einlassen.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">*</p>
<p>duduk: eine art flöte und armenisches</p>
<p>nationalinstrument.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>shakuhatchi: von wandermönchen gespielte,</p>
<p>traditionelle japanische bambusflöte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>wabi-sabi</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/wabi-sabi/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/wabi-sabi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=368</guid>
		<description><![CDATA[

wabiwas? wasabi? wabi-sabi. befasst man sich
unter dem banner der einfachheit mit japan,
seiner kultur und seiner ästhetik, so kommt man
um wabi-sabi nicht herum.

wabi-sabi bezeichnet die schönheit
unvollkommener, vergänglicher und
unvollständiger dinge.
es bezeichnet die
schönheit anspruchsloser
und schlichter dinge.
es bezeichnet die schönheit
unkonventioneller dinge.*

wabi-sabi entstand im 16. jahrhundert. weg
von kunstvoller dekoration, weg vom prunk,
hin zu einer rustikalen einfachheit. wabisabi
manifestiert sich in schiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-368"></span></p>
<div id="_mcePaste">
<p>wabiwas? wasabi? wabi-sabi. befasst man sich</p>
<p>unter dem banner der einfachheit mit japan,</p>
<p>seiner kultur und seiner ästhetik, so kommt man</p>
<p>um wabi-sabi nicht herum.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>wabi-sabi bezeichnet die schönheit</p>
<p>unvollkommener, vergänglicher und</p>
<p>unvollständiger dinge.</p>
<p>es bezeichnet die</p>
<p>schönheit anspruchsloser</p>
<p>und schlichter dinge.</p>
<p>es bezeichnet die schönheit</p>
<p>unkonventioneller dinge.*</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>wabi-sabi entstand im 16. jahrhundert. weg</p>
<p>von kunstvoller dekoration, weg vom prunk,</p>
<p>hin zu einer rustikalen einfachheit. wabisabi</p>
<p>manifestiert sich in schiefen und krummen</p>
<p>tassen und kannen, aber auch in haikus und</p>
<p>vor allem in der teezeremonie. wabi-sabi**</p>
<p>beschreibt einen zustand des imperfekten,</p>
<p>des unvollständigen. einmal entdeckt, ist</p>
<p>es überall sichtbar. ein schönheitsideal,</p>
<p>das man zum beispiel in einer zerbrochenen</p>
<p>kanne oder einer handvoll blätter erkennen</p>
<p>kann. es interessiert sich für die kleinen</p>
<p>dinge im leben. der gegenpol zum westlichen</p>
<p>materialismus und monumentalismus unseres</p>
<p>modernen lebens. marcel theroux bringt unser</p>
<p>problem beim verständnis von wabi-sabi auf den</p>
<p>punkt. beim töpfern in einer töpferstube in</p>
<p>japan fällt ihm auf: &#8220;in the spirit of wabisabi,</p>
<p>i shouldn‘t be bothered by imperfection.</p>
<p>but it‘s funny how hard it is to stop worrying</p>
<p>about getting things right.&#8221;***</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>das erfreuen am gefühl von veränderung und</p>
<p>vergänglichkeit ist universell. auch wir</p>
<p>europäer fühlen uns im herbst tief berührt.</p>
<p>melancholie &#8211; wie sie schon viele dichter</p>
<p>beschrieben haben. &#8220;morbide romantik&#8221; kann man</p>
<p>es nennen. überall finden sich spuren von</p>
<p>wabi-sabi.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>befreit von allem unnötigem sind wabi-sabi</p>
<p>dinge von zurückhaltender aber intimer,</p>
<p>persönlicher natur. meist klein und bescheiden,</p>
<p>wirken sie genau so, wie sie sein müssen. weil</p>
<p>sie aufs wesentliche beschränkt sind, sind sie</p>
<p>voller poesie und emotionaler wärme. wabi-sabi</p>
<p>ist nicht nur teezeremonie, haikus oder blätter</p>
<p>im wind. es ist eine lebenseinstellung, eine</p>
<p>art in der welt zu sein:</p>
<p>materielle armut &#8211; geistiger reichtum.</p>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>Wabi-Sabi für Künstler,</p>
<p>Architekten und Designer</p>
<p>Ernst Wasmuth Verlag GmbH&amp;Co., Tübingen</p>
<p>und Leonardo Koren, 1995</p>
<p>Herausgeber: Matthias Dietz</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p>haiku: kurzes gedicht aus drei zeilen &#8211; fünf,</p>
<p>sieben und fünf silben lang. das frosch haiku</p>
<p>von matsuo bashō gehört zu den bekanntesten:</p>
<p>ein uralter teich</p>
<p>komu ein frosch springt hinein</p>
<p>plop, klang des wassers</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>***</p>
<p>In search of Wabi-Sabi</p>
<p>with Marcel Theroux</p>
<p>BBC4</p>
<p>Presenter: Marcel Theroux</p>
<p>Director &amp; Producer: Richard Alwyn</p>
<p><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-6916115281561390843#" target="_blank">link</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/essays/wabi-sabi/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>form follows function</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/form-follows-function/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/essays/form-follows-function/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=364</guid>
		<description><![CDATA[

die einfachheit als ästhetik. die funktion
im vordergrund. abwendung von dekoration
und prunk. das aufkommen von maschinen- und
serienproduktion. industrielles kunsthandwerk.
form folgt funktion. mantra der moderne.

adolf loos war der erste, der sich 1908
explizit gegen das ornament aussprach:
&#8220;ornament ist verbrechen&#8221;. es folgt eine
gegenbewegung zur ornamentalen überladung des
späten 19. jahrhunderts und des jugendstils.
loos&#8217; haltung findet sich auch in der aussage
&#8220;form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-364"></span></p>
<div>
<p>die einfachheit als ästhetik. die funktion</p>
<p>im vordergrund. abwendung von dekoration</p>
<p>und prunk. das aufkommen von maschinen- und</p>
<p>serienproduktion. industrielles kunsthandwerk.</p>
<p>form folgt funktion. mantra der moderne.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>adolf loos war der erste, der sich 1908</p>
<p>explizit gegen das ornament aussprach:</p>
<p>&#8220;ornament ist verbrechen&#8221;. es folgt eine</p>
<p>gegenbewegung zur ornamentalen überladung des</p>
<p>späten 19. jahrhunderts und des jugendstils.</p>
<p>loos&#8217; haltung findet sich auch in der aussage</p>
<p>&#8220;form folgt funktion&#8221; des bauhauses wieder. die</p>
<p>unverzierte form setzt sich als ästhetische</p>
<p>lösung durch. eine schönheit der vernünftigen</p>
<p>zweckform.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>ab den fünfzigern bis in die neunziger folgte</p>
<p>auch dieter rams dieser design-haltung. als</p>
<p>chefdesigner beim elektrogerätehersteller</p>
<p>braun prägte er mit seinen schlichten</p>
<p>und funktionalistischen designs ganze</p>
<p>produktgenerationen. vom plattenspieler</p>
<p>bis hin zum bügeleisen, die klaren formen</p>
<p>dürfte jeder schon einmal gesehen haben. wenn</p>
<p>auch unbewusst. die funktionalität steht</p>
<p>im vordergrund, nicht der designer. die</p>
<p>kaufhauskette muji ist heute weltweit einer der</p>
<p>größten verfechter der schlichten produkte. von</p>
<p>zahnbürsten über geschirr bis hin zu kleidung</p>
<p>und schreibwaren finden sich dort unzählige</p>
<p>schlichte und funktionelle designs. die</p>
<p>markante philosophie &#8220;keine marke, aber gute</p>
<p>qualität&#8221; von muji hat ihren ursprung in japan.</p>
<p>wo sonst.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>apropos japan: vergleicht man wabi-sabi</p>
<p>mit der westlichen moderne, so tun sich</p>
<p>trotz unterschiedlichster ausgangspunkte</p>
<p>gemeinsammkeiten auf. beide stilrichtungen</p>
<p>verfolgen ein ähnliches ziel. sie gehen</p>
<p>beide aus einer kulturellen und ästhetischen</p>
<p>übersättigung hervor. wabi-sabi und die</p>
<p>moderne haben den verzicht gemein. verzicht</p>
<p>auf verzierung und dekoration, reduktion auf</p>
<p>wenige essentielle elemente. besinnung auf</p>
<p>die schmucklose form. schmucklose formen als</p>
<p>zeitlos gültiges erbe.</p>
</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>reduce to the max*</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
reduktion erzielt aufmerksamkeit. sie verstärkt
die aussage. minimalismus als ablehnung all
dessen, was unecht, unnütz, ablenkend und
erdrückend ist.

&#8220;ockhams klinge&#8221; entfernt alles überflüssige.
das sparsamkeitsprinzip bezieht sich zwar
auf wissenschaftliche theorienbildung, lässt
sich aber ohne weiteres ins alltägliche leben
transferieren. es besagt: gibt es mehrere
erklärungen für den gleichen sachverhalt, so
ist die einfachste zu bevorzugen. ebenso sollen
unnötige hypothesen vermieden werden und es für
jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-361"></span></p>
<p>reduktion erzielt aufmerksamkeit. sie verstärkt</p>
<p>die aussage. minimalismus als ablehnung all</p>
<p>dessen, was unecht, unnütz, ablenkend und</p>
<p>erdrückend ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>&#8220;ockhams klinge&#8221; entfernt alles überflüssige.</p>
<p>das sparsamkeitsprinzip bezieht sich zwar</p>
<p>auf wissenschaftliche theorienbildung, lässt</p>
<p>sich aber ohne weiteres ins alltägliche leben</p>
<p>transferieren. es besagt: gibt es mehrere</p>
<p>erklärungen für den gleichen sachverhalt, so</p>
<p>ist die einfachste zu bevorzugen. ebenso sollen</p>
<p>unnötige hypothesen vermieden werden und es für</p>
<p>jeden sachverhalt nur eine einzige, möglichst</p>
<p>einfache erklärung geben.**</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>um komplexität zu reduzieren bedarf es</p>
<p>komplexität. der prozess ist kein einfacher.</p>
<p>es kommt auf das richtige maß an. balanceakt.</p>
<p>die grenze der reduktion ist das nichts. davor</p>
<p>kommt eine weite spanne an unverständlicher</p>
<p>überreduktion. reduzierst du zu sehr,</p>
<p>erreichst du uniformität. dann sieht alles</p>
<p>ähnlich aus. minimale information bedeutet</p>
<p>maximale unordnung. um nicht unverständlich</p>
<p>oder austauschbar zu werden musst du eigenart</p>
<p>herausbilden. die essenz der botschaft oder des</p>
<p>produktes.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>reduzierst du über, musst du wieder</p>
<p>etwas hinzufügen. eine art vehikel, das</p>
<p>die botschaft transportiert. wie bei der</p>
<p>teezeremonie. reduzierter gehts nicht mehr:</p>
<p>ein abgeschiedener, leerer raum, die menschen</p>
<p>in ihm völlig still. und dann die hochkomplexe</p>
<p>zubereitung des tees die dem ganzen ihre</p>
<p>bedeutung gibt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>reduktion heißt vereinfachung, heißt</p>
<p>verdeutlichung. wirf jemandem drei bälle auf</p>
<p>einmal zu. was denkst du, wie viele wird er</p>
<p>fangen? wirf ihm nur einen zu, den fängt er</p>
<p>auch.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>*</p>
<p>Smart Kampagne 1997</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>**</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_  Rasiermesser" target="_blank">Wikipedia</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>könnte ich bitte mehr von dem weniger haben?  &#8211; schlusswort</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/essays/konnte-ich-bitte-mehr-von-dem-weniger-haben-schlusswort/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[essays]]></category>

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		<description><![CDATA[
wir leben in einer zeit, in der unsere leben
entgleisen durch eine kultur der gier, der
besitztümer und des &#8220;blings&#8221;. wären wir
nicht besser dran, wenn unsere reise durch
das leben von einem geist der stille und der
wertschätzung gegenüber den kleinen dingen
begleitet wird? wir müssen einen wandel
vollziehen. weg vom mehr-wollen hin zum
mehr-sein. es scheint mir, die zeit ist die
richtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-358"></span></p>
<p>wir leben in einer zeit, in der unsere leben</p>
<p>entgleisen durch eine kultur der gier, der</p>
<p>besitztümer und des &#8220;blings&#8221;. wären wir</p>
<p>nicht besser dran, wenn unsere reise durch</p>
<p>das leben von einem geist der stille und der</p>
<p>wertschätzung gegenüber den kleinen dingen</p>
<p>begleitet wird? wir müssen einen wandel</p>
<p>vollziehen. weg vom mehr-wollen hin zum</p>
<p>mehr-sein. es scheint mir, die zeit ist die</p>
<p>richtige für einfachheit. egal wie schwierig</p>
<p>sie zu definieren ist. &#8220;be a minimalist.</p>
<p>it‘s the least you can do.&#8221; bemühe dich,</p>
<p>die dinge einfach zu halten, ohne sie dabei</p>
<p>herunterzustumpfen. vergiss nicht die poesie.</p>
<p>bei projekten denke daran: was packst du</p>
<p>rein, und was nicht. aber vor allem: was</p>
<p>nicht. verzichte auf inhalte zugunsten einiger</p>
<p>weniger schwerpunkte. &#8220;there‘s magic in the</p>
<p>empty space.&#8221; perfektion bedeutet nicht dinge</p>
<p>hinzuzufügen, sondern dinge wegzunehmen. aber</p>
<p>reduktion braucht zeit. die hast du nicht,</p>
<p>sagst du. voller terminplan. goethe ging&#8217;s</p>
<p>ähnlich: &#8220;ich hätte ihnen gerne einen kurzen</p>
<p>brief geschrieben. leider fehlte mir die zeit.&#8221;</p>
<p>dann gib dir mühe, einfach ist einfach nicht</p>
<p>einfach. einfachheit als haltung. nicht nur als</p>
<p>mittel zum zweck. viel glück auf deinem weg.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>nimm dir die zeit.</p>
<p>weg mit dem ballast.</p>
<p>mut zur stille.</p>
<p>mut zum freiraum.</p>
<p>mut zur einfachheit.</p>
<p>position beziehen,</p>
<p>fokus herausbilden.</p>
<p>radikal einfach.</p>
<p>punkt! ausrufezeichen.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und   weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.

Karl Popper
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und   weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Karl Popper</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Einfache ist nicht immer das Beste.
Aber das Beste ist immer einfach.

Heinrich Tessenow

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einfache ist nicht immer das Beste.</p>
<p>Aber das Beste ist immer einfach.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Heinrich Tessenow</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/330/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Making the simple complicated is commonplace:
making the complicated awesomely simple,
that&#8217;s creativity.

Charles Mingus
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Making the simple complicated is commonplace:</p>
<p>making the complicated awesomely simple,</p>
<p>that&#8217;s creativity.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Charles Mingus</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Any fool can make things complicated,
but it requires a genius to make things simple.

E. F. Schumacher
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Any fool can make things complicated,</p>
<p>but it requires a genius to make things simple.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>E. F. Schumacher</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Komplexität findet keine Rechtfertigung
wenn Dinge einfach sein könnten.

Leonardo Da Vinci
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komplexität findet keine Rechtfertigung</p>
<p>wenn Dinge einfach sein könnten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Leonardo Da Vinci</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/321/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Reduktion! Man will immer mehr sagen als die Natur und macht den unnötigen Fehler, es mit mehr Mitteln sagen zu wollen als sie, anstatt mit wenigen.

Paul Klee, Tagebücher, 1908
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reduktion! Man will immer mehr sagen als die Natur und macht den unnötigen Fehler, es mit mehr Mitteln sagen zu wollen als sie, anstatt mit wenigen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Paul Klee, Tagebücher, 1908</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/318/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreißig Speichen treffen die Nabe
Die Leere dazwischen macht das Rad.
Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen
Die Leere darinnen macht das Gefäß.
Fenster und Türen bricht man in Mauern
Die Leere damitten macht die Behausung.
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.
Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

Tao Te King, ca. 4 Jhd. v. Chr.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dreißig Speichen treffen die Nabe</p>
<p>Die Leere dazwischen macht das Rad.</p>
<p>Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen</p>
<p>Die Leere darinnen macht das Gefäß.</p>
<p>Fenster und Türen bricht man in Mauern</p>
<p>Die Leere damitten macht die Behausung.</p>
<p>Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.</p>
<p>Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Tao Te King, ca. 4 Jhd. v. Chr.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/317/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/317/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[The canvas is never empty.

Gilles Deleuze
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The canvas is never empty.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Gilles Deleuze</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/316/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schlimmste ist, dass wir die einfachsten Fragen mit Tricks zu lösen versuchen, darum machen wir sie auch so kompliziert. Man muss nach einfachen Lösungen suchen.

Anton Tschechow, Notizbücher
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schlimmste ist, dass wir die einfachsten Fragen mit Tricks zu lösen versuchen, darum machen wir sie auch so kompliziert. Man muss nach einfachen Lösungen suchen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Anton Tschechow, Notizbücher</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/312/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil einfach einfach einfach ist.

Werbespruch, Simyo, 2005
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil einfach einfach einfach ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Werbespruch, Simyo, 2005</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>statements</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/statements/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/statements/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=297</guid>
		<description><![CDATA[versuchsaufbau: kurzinterviews im twitter-stil


einfachheit ist eine persönliche sache. drum
ist&#8217;s um so interessanter, was andere dazu zu
sagen haben. die mischung machts. gefragt wurde
per e-mail, wie das heute so üblich ist.
die frage &#8211; nur eine:

&#8220;was verstehst du unter einfachheit?&#8221;

einzige einschränkung: bitte fasse dich kurz.
abkürzungskultur à la twitter und sms:
140 zeichen zum antworten. gleicher rahmen
für alle.

140 zeichen, pah. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>versuchsaufbau: kurzinterviews im twitter-stil</p>
<div id="_mcePaste">
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>einfachheit ist eine persönliche sache. drum</p>
<p>ist&#8217;s um so interessanter, was andere dazu zu</p>
<p>sagen haben. die mischung machts. gefragt wurde</p>
<p>per e-mail, wie das heute so üblich ist.</p>
<p>die frage &#8211; nur eine:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>&#8220;was verstehst du unter einfachheit?&#8221;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>einzige einschränkung: bitte fasse dich kurz.</p>
<p>abkürzungskultur à la twitter und sms:</p>
<p>140 zeichen zum antworten. gleicher rahmen</p>
<p>für alle.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>140 zeichen, pah. da lachst du. kannst du auch,</p>
<p>sagst du. dann tu&#8217;s. bitte, probier&#8217;s.</p>
<p>ich freue mich auf deine antwort:</p>
<p><a href="mailto:einfach@dieeinfachheit.de"> einfach(at)dieeinfachheit.de </a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>auswertung:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>24 antworten.</p>
<p>kürzeste: 27 zeichen (das ~0,2x der vorgabe)</p>
<p>längste: 1675 zeichen (das ~12x der vorgabe)</p>
<p>zeichen insgesamt: 6456 zeichen</p>
<p>durchschnittliche länge: 269 zeichen</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>12 teilnehmer haben sich an die zeichenvorgabe</p>
<p>gehalten, 12 teilnehmer nicht.</p>
<p>alle teilnehmer haben zusammenhängende</p>
<p>texte geschrieben. 1 foto wurde eingereicht</p>
<p>(zusätzlich zur geschriebenen antwort).</p>
<p>zwei teilnehmer haben gesagt, dass eine antwort</p>
<p>in dieser kürze kaum möglich ist, aber trotzdem</p>
<p>geantwortet.</p>
<p>fünf teilnehmer haben in ihrer antwort gleich mehrere gesichtspunkte der einfachheit behandelt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>meine eigene antwort (133 zeichen):</p>
<p>das eine ist ausdruckstärker als das viele.</p>
<p>einfachheit ist der spot auf der bühne, der</p>
<p>rahmen, der den blick aufs wesentliche lenkt.</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>27</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/27/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/27/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Einfach ist schwer einfach.

Eike König,
Gestalter, Geschäftsführer HORT, Berlin
www.hort.org.uk
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach ist schwer einfach.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Eike König,</p>
<p>Gestalter, Geschäftsführer HORT, Berlin</p>
<p><a href="http://www.hort.org.uk">www.hort.org.uk</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>31</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/31/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/31/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[REDUKTION AUF DAS WESENTLICHE !


Krippe aus dem Bauhausmuseum Weimar

Dr. med. Norbert Ihle,
Allgemeinmediziner, Bruchsal
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>REDUKTION AUF DAS WESENTLICHE !</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><img src="http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Krippe-aus-dem-Bauhausmuseum-Weimar-Foto-Norbert-Ihle.jpeg" alt="Krippe aus dem Bauhausmuseum Weimar (Foto - Norbert Ihle)" width="380" height="285" /></p>
<p>Krippe aus dem Bauhausmuseum Weimar</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dr. med. Norbert Ihle,</p>
<p>Allgemeinmediziner, Bruchsal</p>
]]></content:encoded>
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		<title>47</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/47/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[simplicity is the absence of all but necessity.

Megan Willy,
conceptual science animator, Baltimore, USA
www.meganwilly.us
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>simplicity is the absence of all but necessity.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Megan Willy,</p>
<p>conceptual science animator, Baltimore, USA</p>
<p><a href="http://www.meganwilly.us" target="_blank">www.meganwilly.us</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>49</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/49/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfacheit ist die Abwesenheit von
Überflüssigem.

Erik Spiekermann,
Gestalter und Typograf, Berlin
www.spiekermann.com
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfacheit ist die Abwesenheit von</p>
<p>Überflüssigem.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Erik Spiekermann,</p>
<p>Gestalter und Typograf, Berlin</p>
<p><a href="http://www.spiekermann.com" target="_blank">www.spiekermann.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>54</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/54/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/54/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfachheit bedeutet, an der richtigen Stelle
zu kürz.

Simon Zirkunow,
Kommunikationsdesigner, Konstanz
www.simonzirkunow.com
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit bedeutet, an der richtigen Stelle</p>
<p>zu kürz.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Simon Zirkunow,</p>
<p>Kommunikationsdesigner, Konstanz</p>
<p><a href="http://www.simonzirkunow.com" target="_blank">www.simonzirkunow.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>76</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/76/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/76/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/statements/76/</guid>
		<description><![CDATA[Was ist Einfachheit? Ich kann Dir nur sagen,
was es nicht ist: Primitivität.

Olivia Engelen,
Mediendesignerin, Stuttgart
www.olivia-engelen.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Einfachheit? Ich kann Dir nur sagen,</p>
<p>was es nicht ist: Primitivität.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Olivia Engelen,</p>
<p>Mediendesignerin, Stuttgart</p>
<p><a href="http://www.olivia-engelen.de" target="_blank">www.olivia-engelen.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>78</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/78/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/78/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn&#8217;s so einfach wäre, einfach mal kurz was
über Einfachheit zu schreiben &#8230;

Prof. Dr. phil. Volker Friedrich,
Professor für Schreiben und Rhetorik,
HTWG Konstanz
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn&#8217;s so einfach wäre, einfach mal kurz was</p>
<p>über Einfachheit zu schreiben &#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Prof. Dr. phil. Volker Friedrich,</p>
<p>Professor für Schreiben und Rhetorik,</p>
<p><a href="http://www.htwg-konstanz.de" target="_blank">HTWG Konstanz</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>103</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/103/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/103/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=271</guid>
		<description><![CDATA[Unterscheide das Künstliche vom Wesentlichen.
Dann erkennst du die Natur der Wahrheit.
Die Einfachheit.

Prof. Vilim Vasata,
Gestalter, Düsseldorf
www.vilim-vasata.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterscheide das Künstliche vom Wesentlichen.</p>
<p>Dann erkennst du die Natur der Wahrheit.</p>
<p>Die Einfachheit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Prof. Vilim Vasata,</p>
<p>Gestalter, Düsseldorf</p>
<p><a href="http://www.vilim-vasata.de" target="_blank">www.vilim-vasata.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>108</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/108/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/108/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=269</guid>
		<description><![CDATA[Einfachheit ist für mich das Beschäftigen und
Hineinversenken in eine einzige Sache. Am
liebsten: schreiben.

Thomas Hoyer,
Kalligraph, Schriftatelier Hoyer, Aachen
www.callitype.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit ist für mich das Beschäftigen und</p>
<p>Hineinversenken in eine einzige Sache. Am</p>
<p>liebsten: schreiben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Thomas Hoyer,</p>
<p>Kalligraph, Schriftatelier Hoyer, Aachen</p>
<p><a href="http://www.callitype.de" target="_blank">www.callitype.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>116</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/116/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/116/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=266</guid>
		<description><![CDATA[Unter &#8220;Einfachheit&#8221; verstehe ich, wenn man zu
sich selbst zurück kommt und sich von allen
unnötigen Zwängen befreit.

Dr. Aladdin Jokhosha,
Typograph und Gestalter, Eschborn
www.jokhosha-design.de
Vorsitzender der Allianz deutscher Designer
www.agd.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter &#8220;Einfachheit&#8221; verstehe ich, wenn man zu</p>
<p>sich selbst zurück kommt und sich von allen</p>
<p>unnötigen Zwängen befreit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dr. Aladdin Jokhosha,</p>
<p>Typograph und Gestalter, Eschborn</p>
<p><a href="http://www.jokhosha-design.de" target="_blank">www.jokhosha-design.de</a></p>
<p>Vorsitzender der Allianz deutscher Designer</p>
<p><a href="http://www.agd.de" target="_blank">www.agd.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>134</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/134/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/134/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfachheit ist, sämtliche Bereiche meines
Lebens auf das zu beschränken, was mir
persönlich wichtig ist. Losgelöst von allen
Zwängen.

Patrick Butterer,
Webentwickler, Stuttgart
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit ist, sämtliche Bereiche meines</p>
<p>Lebens auf das zu beschränken, was mir</p>
<p>persönlich wichtig ist. Losgelöst von allen</p>
<p>Zwängen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Patrick Butterer,</p>
<p>Webentwickler, Stuttgart</p>
]]></content:encoded>
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		<title>138</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/138/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/138/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=260</guid>
		<description><![CDATA[Simplicity reminds me of the acronym KIS. It
means to keep it simple. I could never do this.
I need to complicate my life with complexity.

Chris Peregoy,
Programm Specialist, Instructor and Darkroom
Manager, University of Baltimore, Maryland
County (UMBC), USA
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simplicity reminds me of the acronym KIS. It</p>
<p>means to keep it simple. I could never do this.</p>
<p>I need to complicate my life with complexity.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Chris Peregoy,</p>
<p>Programm Specialist, Instructor and Darkroom</p>
<p>Manager, University of Baltimore, Maryland</p>
<p>County (UMBC), USA</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>141</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/141/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/141/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[So wie das weiße Licht alle Spektralfarben
enthält, bedeutet für mich Einfachheit
idealerweise die Abstraktion und Sublimation
des Komplexen.

Dr. med. Stephanie Zimmermann,
Augenärztin, Heidelberg
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So wie das weiße Licht alle Spektralfarben</p>
<p>enthält, bedeutet für mich Einfachheit</p>
<p>idealerweise die Abstraktion und Sublimation</p>
<p>des Komplexen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dr. med. Stephanie Zimmermann,</p>
<p>Augenärztin, Heidelberg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>154</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/154/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/154/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=253</guid>
		<description><![CDATA[Einfachheit ist die Prognose auf
Zwanghaftigkeiten als Geborgenheitsersatz.
Wer seine Genetik verleugnet, mündet
natürlich in seiner eigenen Schlichtheit.

Dieter Telfser,
Synergetiker, Wien
www.telfser.com
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit ist die Prognose auf</p>
<p>Zwanghaftigkeiten als Geborgenheitsersatz.</p>
<p>Wer seine Genetik verleugnet, mündet</p>
<p>natürlich in seiner eigenen Schlichtheit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dieter Telfser,</p>
<p>Synergetiker, Wien</p>
<p><a href="http://www.telfser.com" target="_blank">www.telfser.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/statements/154/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>157</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/157/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/157/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=250</guid>
		<description><![CDATA[Einfachheit ist die Kunst jeden Augenblick
sprachlos dem Impuls des Herzens folgend den
nächsten Schritt, den nächsten Handgriff zu
tun und dabei zu staunen.

Dr. Phil. Carlo Zumstein,
Psychotherapeut / Seminarleiter / Schamane
Winterthur (Schweiz)
www.flss.ch
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit ist die Kunst jeden Augenblick</p>
<p>sprachlos dem Impuls des Herzens folgend den</p>
<p>nächsten Schritt, den nächsten Handgriff zu</p>
<p>tun und dabei zu staunen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dr. Phil. Carlo Zumstein,</p>
<p>Psychotherapeut / Seminarleiter / Schamane</p>
<p>Winterthur (Schweiz)</p>
<p><a href="http://www.flss.ch" target="_blank">www.flss.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>172</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/172/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/172/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/statements/172/</guid>
		<description><![CDATA[Sie ist Natürlichkeit, ist ungekünstelt,
ist gradlinig, ehrlich und direkt.
Sie ist nicht gefragt, weil sie dem
aufgeblasenen Zeitgeist nicht entspricht.
Sie ist ein Traum!

Norbert Blasius,
Jurist, Bruchsal
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist Natürlichkeit, ist ungekünstelt,</p>
<p>ist gradlinig, ehrlich und direkt.</p>
<p>Sie ist nicht gefragt, weil sie dem</p>
<p>aufgeblasenen Zeitgeist nicht entspricht.</p>
<p>Sie ist ein Traum!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Norbert Blasius,</p>
<p>Jurist, Bruchsal</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/statements/172/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>184</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/184/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/184/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=247</guid>
		<description><![CDATA[Hier meine halbwegs spontanen
Gedanken zu halbwegs.
&#8220;Ein Fach&#8221;! Keine zwei, keine drei.
Eins, um alles rein zu tun.
Ein Fach, um es mit Inhalt zu füllen.
Klingt einfach.
Ist &#8220;Einfach&#8221; einfach da?
Ist Leben, einfach?
Kann es E. werden?

Bernd Settelmeyer,
Schlagzeuger und Percussionist, Stuttgart
www.settelmeyer.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier meine halbwegs spontanen</p>
<p>Gedanken zu halbwegs.</p>
<p>&#8220;Ein Fach&#8221;! Keine zwei, keine drei.</p>
<p>Eins, um alles rein zu tun.</p>
<p>Ein Fach, um es mit Inhalt zu füllen.</p>
<p>Klingt einfach.</p>
<p>Ist &#8220;Einfach&#8221; einfach da?</p>
<p>Ist Leben, einfach?</p>
<p>Kann es E. werden?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Bernd Settelmeyer,</p>
<p>Schlagzeuger und Percussionist, Stuttgart</p>
<p><a href="http://www.settelmeyer.de" target="_blank">www.settelmeyer.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/statements/184/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>209</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/209/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/209/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=241</guid>
		<description><![CDATA[Einfach ist etwas dann, wenn man es ohne
unnötigen Aufwand, ohne Spezialkenntnisse,
ohne Umwege in vertretbarer Zeit realisieren
kann. Es ist einfach nicht einfach, einfache
Sachverhalte einfach auszudrücken.

Reinhold Klein,
Diplom-Kaufmann und Organisator, Bruchsal

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach ist etwas dann, wenn man es ohne</p>
<p>unnötigen Aufwand, ohne Spezialkenntnisse,</p>
<p>ohne Umwege in vertretbarer Zeit realisieren</p>
<p>kann. Es ist einfach nicht einfach, einfache</p>
<p>Sachverhalte einfach auszudrücken.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Reinhold Klein,</p>
<p>Diplom-Kaufmann und Organisator, Bruchsal</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/statements/209/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>325</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/325/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/325/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=235</guid>
		<description><![CDATA[Als Modedesignerin bin ich stets Trends und
Strömungen unterlegen, in denen &#8216;Einfachheit
und Opulenz&#8217; immer eine große Rolle spielen.
Nur durch die Gegensätze der beiden Worte
kommt die Tragweite der einzelnen Begriffe zur
Geltung.
Die Einfachheit bedingt die Opulenz und
umgekehrt, sie können ohne einander nicht
existieren.

Ingrid Merbeck-Rauch,
Modedesignerin, Düsseldorf
www.merbeck-rauch.de
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Modedesignerin bin ich stets Trends und</p>
<p>Strömungen unterlegen, in denen &#8216;Einfachheit</p>
<p>und Opulenz&#8217; immer eine große Rolle spielen.</p>
<p>Nur durch die Gegensätze der beiden Worte</p>
<p>kommt die Tragweite der einzelnen Begriffe zur</p>
<p>Geltung.</p>
<p>Die Einfachheit bedingt die Opulenz und</p>
<p>umgekehrt, sie können ohne einander nicht</p>
<p>existieren.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ingrid Merbeck-Rauch,</p>
<p>Modedesignerin, Düsseldorf</p>
<p><a href="http://www.merbeck-rauch.de" target="_blank">www.merbeck-rauch.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>404</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/404/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/404/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus 3 Perspektiven
(inhaltlich, sprachlich, symbolisch):

1. Einfachheit ist der kürzeste,
der direkte Weg zum Ziel.

2. Einfachheit ist die Substantivierung
des Adjektivs &#8216;einfach&#8217;.

3. Der Inbegriff der Einfachheit ist
für mich ein Holztisch mit Brotlaib.

Mein Fazit:
Konnte mich EINFACH nicht entscheiden:
Einfachheit und Menschheit verträgt sich eben
EINFACH nicht. :-) Es lebe der Einzeller!

Karolina Manitz,
Pressesprecherin Erlebnispark Tripsdrill,
Cleebronn
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus 3 Perspektiven</p>
<p>(inhaltlich, sprachlich, symbolisch):</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>1. Einfachheit ist der kürzeste,</p>
<p>der direkte Weg zum Ziel.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>2. Einfachheit ist die Substantivierung</p>
<p>des Adjektivs &#8216;einfach&#8217;.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>3. Der Inbegriff der Einfachheit ist</p>
<p>für mich ein Holztisch mit Brotlaib.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Mein Fazit:</p>
<p>Konnte mich EINFACH nicht entscheiden:</p>
<p>Einfachheit und Menschheit verträgt sich eben</p>
<p>EINFACH nicht. :-) Es lebe der Einzeller!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Karolina Manitz,</p>
<p>Pressesprecherin Erlebnispark Tripsdrill,</p>
<p>Cleebronn</p>
]]></content:encoded>
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		<title>583</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/583/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/583/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=230</guid>
		<description><![CDATA[Einfachheit als ein Ideal aufzufassen
halte ich für verfehlt, insofern darunter
eine Flachheit, Plattheit, Simplizität,
Banalität etc. verstanden wird. Einfachheit
aber zu verurteilen als etwas Flaches,
Plattes, Dummes etc. ist ebenfalls daneben,
weil eine rote Hauswand nicht einfach nur
rot ist. Lichtbrechung, Verschmutzung,
Oberflächenstruktur etc. bewirken &#8211; näher
betrachtet &#8211; eine unendliche Vielzahl von
anderen Farben.
In der Erkenntnis, dass sich jedes System aus
kleineren, komplexeren Systemen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit als ein Ideal aufzufassen</p>
<p>halte ich für verfehlt, insofern darunter</p>
<p>eine Flachheit, Plattheit, Simplizität,</p>
<p>Banalität etc. verstanden wird. Einfachheit</p>
<p>aber zu verurteilen als etwas Flaches,</p>
<p>Plattes, Dummes etc. ist ebenfalls daneben,</p>
<p>weil eine rote Hauswand nicht einfach nur</p>
<p>rot ist. Lichtbrechung, Verschmutzung,</p>
<p>Oberflächenstruktur etc. bewirken &#8211; näher</p>
<p>betrachtet &#8211; eine unendliche Vielzahl von</p>
<p>anderen Farben.</p>
<p>In der Erkenntnis, dass sich jedes System aus</p>
<p>kleineren, komplexeren Systemen zusammensetzt,</p>
<p>ist Einfachheit für mich Basis und Kausalität</p>
<p>von Komplexität.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Bernhard Wendel,</p>
<p>Regisseur, Dramaturg, Exil Theater, Bruchsal</p>
]]></content:encoded>
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		<title>664</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/664/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/664/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=227</guid>
		<description><![CDATA[
In meinem Beruf als theoretischem Physiker
spielt Einfachheit eine vielfältige Rolle.

1. Als grundlegendes Prinzip der
Theoriebildung: Theorien sollten möglichst
einfache Annahmen machen, dann sind sie
besser zu überprüfen.
2. Publizierte Modelle sollten einfach sein
damit gewährleistet ist, dass auch möglichst
viele verstehen worum es geht.
3. Im Unterricht sind einfache Vorstellungen
schneller transportierbar als komplizierte.
Was ist Einfachheit in der theoretischen
Physik? Das hängt vom mathematischen
Kenntnisstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<p>In meinem Beruf als theoretischem Physiker</p>
<p>spielt Einfachheit eine vielfältige Rolle.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>1. Als grundlegendes Prinzip der</p>
<p>Theoriebildung: Theorien sollten möglichst</p>
<p>einfache Annahmen machen, dann sind sie</p>
<p>besser zu überprüfen.</p>
<p>2. Publizierte Modelle sollten einfach sein</p>
<p>damit gewährleistet ist, dass auch möglichst</p>
<p>viele verstehen worum es geht.</p>
<p>3. Im Unterricht sind einfache Vorstellungen</p>
<p>schneller transportierbar als komplizierte.</p>
<p>Was ist Einfachheit in der theoretischen</p>
<p>Physik? Das hängt vom mathematischen</p>
<p>Kenntnisstand ab &#8211; je weiter entwickelt</p>
<p>die mathematischen methoden sind, umso</p>
<p>komprimierter können die Gleichungen sein und</p>
<p>dann auch umso einfacher.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Prof. Dr. Harald Lesch,</p>
<p><a href="http://www.usm.uni-muenchen.de/people/lesch/lesch.html" target="_blank">Institute for Astronomy and Astrophysics,<br />
 University of Munich</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>827</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/827/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/827/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 19:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=216</guid>
		<description><![CDATA[1. In der Schulmathematik werden durch
Einsetzen von Gesetzen und mathematischen
Regeln viele Zusammenhänge vereinfacht.
z.B. werden Terme durch Auflösen von
Klammern, Zusammenfassen von gleichartigen
Gliedern vereinfacht dargestellt.
5(x+3)+x-10 = 5x+15+x-10 = 6x+5
Hierfür gibt es unzählige Beispiele aus
allen mathematischen Teilgebieten.

2. Meine Behauptung: Durch vieles Üben und
Lernen empfindet man vieles einfacher,
wurde mir immer wieder bestätigt. Ein
Beispiel aus dem Sport: Aufgabe: Hocksprung
über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. In der Schulmathematik werden durch</p>
<p>Einsetzen von Gesetzen und mathematischen</p>
<p>Regeln viele Zusammenhänge vereinfacht.</p>
<p>z.B. werden Terme durch Auflösen von</p>
<p>Klammern, Zusammenfassen von gleichartigen</p>
<p>Gliedern vereinfacht dargestellt.</p>
<p>5(x+3)+x-10 = 5x+15+x-10 = 6x+5</p>
<p>Hierfür gibt es unzählige Beispiele aus</p>
<p>allen mathematischen Teilgebieten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>2. Meine Behauptung: Durch vieles Üben und</p>
<p>Lernen empfindet man vieles einfacher,</p>
<p>wurde mir immer wieder bestätigt. Ein</p>
<p>Beispiel aus dem Sport: Aufgabe: Hocksprung</p>
<p>über den Kasten! Aussage Schüler ohne</p>
<p>Übung:&#8221;Das ist viel zu schwer!&#8221; Nachdem der</p>
<p>Schüler mehrfach ausprobiert und plötzlich</p>
<p>problemlos sein Ziel erreicht hatte, war</p>
<p>dann seine Aussage: &#8220;Ist das einfach.&#8221;</p>
<p>Einfachheit ist die durch Wissen, Übung und</p>
<p>Fleiß erreichte Fähigkeit um unterschiedliche</p>
<p>Ziele besser zu erreichen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Peter Haßmann,</p>
<p>Realschullehrer, Sport und Mathematik,</p>
<p>Fachleiter Sport, Korntal-Münchingen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1675</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/statements/1675/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/statements/1675/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[statements]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[Einfachheit ist eine der vertracktesten
Kategorien, die das ästhetische Denken 
 hervorgebracht hat. Als Reflexionskategorie 
 wird sie in einem urteil zugesprochen, das 
 selbst nicht einfach ist. Deswegen kann sie 
 nur als nicht Erreichbare oder als Verlorene 
 ersehnt werden.

Diese Kategorie kennt unterschiedliche,
miteinander deutlich verklammerte Bereiche:

1. Das Einfache ist die Wahrheit, oder:  
 Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfachheit ist eine der vertracktesten</p>
<p>Kategorien, die das ästhetische Denken <br />
 hervorgebracht hat. Als Reflexionskategorie <br />
 wird sie in einem urteil zugesprochen, das <br />
 selbst nicht einfach ist. Deswegen kann sie <br />
 nur als nicht Erreichbare oder als Verlorene <br />
 ersehnt werden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Diese Kategorie kennt unterschiedliche,</p>
<p>miteinander deutlich verklammerte Bereiche:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>1. Das Einfache ist die Wahrheit, oder:  <br />
 Die Wahrheit ist einfach<br />
 &#8211; Gottes Wort und Werk ist einfach,   <br />
 unmittelbar verständlich  <br />
 (theologische Variante)<br />
 &#8211; Die Vernunft ist einfach, unmittelbar <br />
 verständlich (philosophische Variante)<br />
 &#8211; Die Gesetze der Natur sind einfach, bis hin  <br />
 zu der einen, von den Physikern gesuchten  <br />
 Weltformel (naturwissenschaftliche Variante)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>2. Das Einfache ist ursprünglich, oder:  <br />
 Der ursprung ist einfach <br />
 Der neuzeitliche Begriff der Entwicklung <br />
 deutet schon darauf hin: am Anfang ist <br />
 alles verständlich und einfach (bis hin zur <br />
 Rückkehr zur Natur, zum einfachen leben)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>3. Das Einfache ist schön, oder:  <br />
 Die Schönheit ist einfach <br />
 Schön ist nur, was ohne Ornament, ohne <br />
 überflüssige Verzierung und Komplizierung <br />
 verständlich ist (ein platonisches Motiv: <br />
 das mathematisch Einfache ist das Schöne)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>4. Das Einfache ist tief, oder:  <br />
 Das Einfache ist wesentlich,  <br />
 liegt hinter dem Schein <br />
 Das Einfache ist nicht offensichtlich, <br />
 sondern muss, als verdeckte Wahrheit und <br />
 Schönheit der Dinge, herausgearbeitet oder <br />
 geschaffen werden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Diese verschiedenen Bestimmungen vereinen <br />
 sich in einer Grundbestimmung:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>5. Das Einfache ist intelligibel. Das, was dem <br />
 Bewusstsein vollständig transparent ist, <br />
 was nicht durch Zusätze und unklarheiten <br />
 verdunkelt ist, ist zugleich wahr, gut und <br />
 schön; vor allem aber einfach.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Prof. Dr. phil. Johannes Meinhardt</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/198/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/198/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als allgemeine Regel lässt sich aufstellen: Es gibt keinen Satz, in dem man von zwanzig Wörtern nicht fünf weglassen könnte. Und wenn ich fünf sage, bin ich noch bescheiden.

Paul Leautraud
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE">Als allgemeine Regel lässt sich aufstellen: Es gibt keinen Satz, in dem man von zwanzig Wörtern nicht fünf weglassen könnte. Und wenn ich fünf sage, bin ich noch bescheiden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p lang="de-DE">Paul Leautraud</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/198/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/194/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/194/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schlicht und einfach wirkende Gestaltungslösungen sind in der
Regel die Schwierigsten.

Wolfgang Beinert
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE">Schlicht und einfach wirkende Gestaltungslösungen sind in der</p>
<p lang="de-DE">Regel die Schwierigsten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p lang="de-DE">Wolfgang Beinert</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/194/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/189/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/189/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der einfachste Weg Einfachheit zu erreichen, führt über gut durchdachtes Weglassen.

 John Maeda, The Laws of Simplicity
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE">Der einfachste Weg Einfachheit zu erreichen, führt über gut durchdachtes Weglassen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p lang="de-DE"> John Maeda, The Laws of Simplicity</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title></title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/183/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/183/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/essays/183/</guid>
		<description><![CDATA[Abstraction allows for greater
individualism of expression.

Hollis Goodall, Curator Jap. Art &#8216;07
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abstraction allows for greater</p>
<p>individualism of expression.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Hollis Goodall, Curator Jap. Art &#8216;07</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/zitate/183/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>impressum</title>
		<link>http://www.dieeinfachheit.de/impressum/124/</link>
		<comments>http://www.dieeinfachheit.de/impressum/124/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[impressum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dieeinfachheit.de/einfachheit/wordpress/impressum/124/</guid>
		<description><![CDATA[dieeinfachheit.de ist ein projekt von
bastian gretenkord
weiherbergstr. 39
76646 bruchsal
 einfach(at)dieeinfachheit.de 
fragen, anregungen und kritik willkommen.

portfolio: www.tzyr.de


das projekt entstand als masterarbeit
im wintersemester 2009/10 an der htwg konstanz
bei prof. andreas p. bechtold
und prof. valentin wormbs.

umsetzung im web:
patrick butterer, simon zirkunow

haftungsausschluss
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dieeinfachheit.de ist ein projekt von</p>
<p>bastian gretenkord</p>
<p>weiherbergstr. 39</p>
<p>76646 bruchsal</p>
<p><a href="mailto:einfach@dieeinfachheit.de"> einfach(at)dieeinfachheit.de </a></p>
<p>fragen, anregungen und kritik willkommen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>portfolio: <a href="http://www.tzyr.de" target="_blank">www.tzyr.de<br />
</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>das projekt entstand als masterarbeit</p>
<p>im wintersemester 2009/10 an der htwg konstanz</p>
<p>bei prof. andreas p. bechtold</p>
<p>und prof. valentin wormbs.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>umsetzung im web:</p>
<p>patrick butterer, simon zirkunow</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm?farbe=FFFFFF/000000/000000/000000" target="_blank">haftungsausschluss</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dieeinfachheit.de/impressum/124/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
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