wir leben in einer zeit, in der unsere leben
entgleisen durch eine kultur der gier, der
besitztümer und des "blings". wären wir
nicht besser dran, wenn unsere reise durch
das leben von einem geist der stille und der
wertschätzung gegenüber den kleinen dingen
begleitet wird? wir müssen einen wandel
vollziehen. weg vom mehr-wollen hin zum
mehr-sein. es scheint mir, die zeit ist die
richtige für einfachheit. egal wie schwierig
sie zu definieren ist. "be a minimalist.
it‘s the least you can do." bemühe dich,
die dinge einfach zu halten, ohne sie dabei
herunterzustumpfen. vergiss nicht die poesie.
bei projekten denke daran: was packst du
rein, und was nicht. aber vor allem: was
nicht. verzichte auf inhalte zugunsten einiger
weniger schwerpunkte. "there‘s magic in the
empty space." perfektion bedeutet nicht dinge
hinzuzufügen, sondern dinge wegzunehmen. aber
reduktion braucht zeit. die hast du nicht,
sagst du. voller terminplan. goethe ging's
ähnlich: "ich hätte ihnen gerne einen kurzen
brief geschrieben. leider fehlte mir die zeit."
dann gib dir mühe, einfach ist einfach nicht
einfach. einfachheit als haltung. nicht nur als
mittel zum zweck. viel glück auf deinem weg.
nimm dir die zeit.
weg mit dem ballast.
mut zur stille.
mut zum freiraum.
mut zur einfachheit.
position beziehen,
fokus herausbilden.
radikal einfach.
punkt! ausrufezeichen.