es gibt zwei arten von abschlussarbeiten:
entweder du möchtest deinen enkeln später
davon erzählen. oder eben nicht.
entscheidung: lebenslang.
einfachheit geht eben
nicht so schnell.
die allerwichtigste erkenntnis gleich vorweg:
der weg ist das ziel. zugegeben, das ist nicht
von mir. vielmehr ein uraltes daoistisches
mantra, sprichwort, motto, buchtitel, ausrede
und vieles mehr. einfachheit ist nicht einfach
zu erklären. geschweige denn zu erreichen.
womöglich entzieht sie sich auch jeglicher
beschreibung. ein ding, das verpufft, sobald
man es versucht einzuzäumen. also: annäherung.
tangential, wenn du so willst. der weg ist das
ziel. rucksack packen. los geht's.
obacht und augen auf. auf dem weg gibt's viel
zu sehen. aber vorsicht vor stolperfallen.
bewusstsein entwickeln, nicht verlaufen.
sammeln, was mir vor die füße fällt.
mitbringsel und mosaiksteine. für dich, lieber
leser. du sollst ja schließlich auch ein
stück vom kuchen bekommen.
diese arbeit ist der erste meilenstein auf dem
langen weg zur einfachheit. eine zwischenbilanz
sozusagen. fragen stellen und beantworten.
oft aber: fragen besser stellen. neugierig
machen. verständnis entwickeln und vermitteln.
die reise ist persönlich. die dinge, die ich
besonders interessant finde, habe ich in den
folgenden essays beschrieben. einfachheit ist
universell. und doch ist sie für jeden etwas
anderes. ich habe nachgefragt. jäger und
sammler: interviews erjagt, zitate gesammelt.
dazu nachgeforscht und literatur gesammelt.
aber lies doch einfach selbst.